B3 - Starke Verrauchung des UG eines Einfamilienhauses
(Einsatz-Nr. 5)

Brandeinsatz > Wohngebäude
B3
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Einsatzort Details

Stetten, Hagnauer Straße
Datum 23.05.2026
Alarmierungszeit 14:58 Uhr
Einsatzende 16:25 Uhr
Einsatzdauer 1 Std. 27 Min.
Alarmierungsart Meldeempfänger
Einsatzleiter Till Bruzek
Mannschaftsstärke 42 (FFW Stetten und Meersburg) vor Ort, 5 in Bereitschaft
eingesetzte Kräfte

    FFW Stetten
    FFW Meersburg
      Polizei
        Rettungsdienst
          DRK EgB
            Fahrzeugaufgebot   LF 10/6  LF 8
            B3

            Einsatzbericht

            (dh) Am 23.05.2026 wurde die Feuerwehr Stetten um 14:58 Uhr mit dem Alarmstichwort "B3" in die Hagnauer Straße alarmiert. Gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung (AAO) wurden zudem die Feuerwehr Meersburg mit einem Löschzug sowie die Einsatzgruppe der Bereitschaft (EgB) des DRK Meersburg gemeinsam mit dem Regelrettungsdienst hinzugezogen.
            Vor Ort stellte sich heraus, dass das Untergeschoss eines Wohngebäudes stark verraucht war. Die Bewohner hatten das Gebäude bereits nach dem Auslösen der Rauchwarnmelder eigenständig verlassen. Umgehend wurde ein Löschangriff unter Atemschutz eingeleitet und ein Rauchvorhang gesetzt, um eine weitere Rauchausbreitung im Gebäude zu verhindern.
            Im weiteren Einsatzverlauf unter Leitung des stv. Kdt. Till Bruzek konnte ein Wechselrichter der Photovoltaikanlage als Ursache der Rauchentwicklung identifiziert werden. Die Anlage wurde anschließend durch eine Elektrofachkraft in einen betriebssicheren Zustand versetzt. Die eingesetzten Atemschutzgeräteträger wurden während des Einsatzes durch das DRK medizinisch überwacht.
            Im Einsatz befanden sich insgesamt 19 Kräfte der Feuerwehr Stetten, 15 Kräfte der Feuerwehr Meersburg, der Kreisbrandmeister vom Dienst D. Heß, 7 Kräfte des DRK Meersburg/Immenstaad sowie 2 Kräfte des Regelrettungsdienstes. Weitere 5 Einsatzkräfte waren im Feuerwehrhaus in Stetten in Bereitschaft.
            Der Einsatz konnte um 16:25 Uhr beendet werden. Besonders bemerkenswert ist, dass die frühzeitige Warnung durch die Rauchwarnmelder Schlimmeres verhindert hat. Zudem war ein ähnliches Szenario erst rund 20 Stunden zuvor im Brandübungscontainer trainiert worden.

             

            sonstige Informationen

            Einsatzbilder